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Energienews


09.11.2018

Effizientes Energiemanagement

Die Kosten für die nötigen energietechnischen Beratungen fördert der Bund ab dem 1. Januar 2019 über die Kommunalrichtlinie und ersetzt damit die Landesförderungen. Darauf weisen das Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg und der Verband der regionalen Energieagenturen (IGrEA) hin. Beim kommunalen Energiemanagement verstärken die beiden Organisationen künftig ihre Kooperation. Sie wollen die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg damit no

Förderung durch Kommunalrichtlinie

Die Kommunalrichtlinie fördert künftig 3 Jahre lang die Sach- und Personalkosten für Dienstleister bei der Unterstützung des Energiemanagements. „Dazu gehören die Messtechnik und Gebäudebewertung, Sachausgaben für Software sowie die Ausgaben für die Schulungsteilnahme“, beschreibt Dr. Klaus Keßler, Vorstandvorsitzender der IGrEA, die Inhalte. Über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Landes Baden-Württemberg gibt es bereits seit mehreren Jahren Fördermittel in ähnlicher Höhe wie Sie jetzt der Bund anbietet. Eine Kumulierung ist nicht möglich. Bedingung für die Bundesförderung ist allerdings ein systematischer Ansatz. Alle Prozesse sowie die Verbrauchs- und Erzeugungsstellen müssen erfasst und stetig optimiert werden. Die Kooperation von IGrEA und KEA bildet eine gute Ausgangsposition, um diese Anforderungen zu erfüllen.


Wie sieht gutes kommunales Energiemanagement aus?

"Zu einem guten Energiemanagement gehören zwingend ein regelmäßiges Monitoring und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, so Claus Greiser vom KEA-Kompetenzzentrum Energiemanagement. Zu diesem Zweck gibt es seit Kurzem das Webtool Kom.EMS.

Mit dem Online-Werkzeug erhalten kommunale Verwaltungen eine Hilfestellung bei der Einführung oder Optimierung eines Energiemanagements. Mit Checklisten und einem digitalen Leitfaden bietet Kom.EMS ein kompaktes Informationspaket für den Aufbau des Energiemanagements.
Ein Wissensportal mit konkreten Arbeitshilfen wie Muster-Beschlussvorlagen oder einem Rechentool helfen zudem bei der weiteren Umsetzung.

Die regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen der IGrEA führen seit 8 Jahren die Ausbildung zum „energiemanager kommunal®“ fort, die bislang die KEA angeboten hat. Sie besteht aus einer theoretischen Schulung, einem Coaching vor Ort durch Experten und der Nutzung des Tools Kom.EMS. Letzteres unterstützt die strukturierte Einführung oder Optimierung eines kommunalen Energiemanagements.

 

 




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